Ach Du Schreck, was schreibt man denn da? Ich versuche es mal.

Diese Webseite hat es so schon einmal gegeben, bis ich sie, so wie sie damals aussah, spontan nicht mehr mochte und alles über den Haufen geworfen habe.

Dies sagt eine Menge über mich aus. Ich kann schlecht an vorhandenen Dingen herumwerkeln, meistens verschlimmbessere ich dann nur. Spontan kommen mir Dinge in den Kopf, die mich dann so begeistern, dass ich sie sofort irgendwie in die Tat umsetzen muss. Manchmal muss ich dann zähneknirschend feststellen, dass Etwas auch mal zu kurz gedacht war. Dafür (natürlich nicht nur) habe ich meinen Mann, der bei wichtigen Sachen dann reingrätscht und aufpasst, dass nicht schlimmeres passiert.

Im Großen und Ganzen bin ich eher eine ungeduldige Natur (können unsere Kinder – drei Mädels!) bestätigen. Deshalb wundert sich auch so mancher, dass ich mich auf das Nähen von Unikaten verlegt habe.

Sehr wichtig ist mir, dass Menschen, die mich mit einem Nähprojekt beauftragen, sehr glücklich mit dem Ergebnis sind. Da kann ich mich tatsächlich richtig festbeissen und zum Wunsch-Über-Erfüller werden (positiver Kommentar einer Kundin).

Ich hätte bis vor ein paar Jahren nicht gedacht, dass ich kreativ sein kann und heute nähe ich, überlege mir kreative Geburtstagsgeschenke, übe mich im handlettering (als Linkshänder nicht so einfach) und trainiere fleißig das Sketchnoting. Um mich besser zu organisieren und vielleicht auch zu optimieren habe ich mir die Bullet Journal Methode nach Ryder Carroll angeeignet, so dass meine Gedanken und 100.000 Listen nun auch ein zu Hause haben.

Das bin nicht ich – mir ging es um das T-Shirt

Da mir in diesem Jahr aufgezeigt wurde, dass die eigene Kraft Grenzen hat, übe ich (Helikoptermutter) mich darin, meine Kinder selbständiger werden zu lassen und nehme mir Zeit für Yoga und Entspannung. Großen Anteil an Letzterem haben bei mir Bücher (so richtige, die man anfassen kann und umblättern muss).

Zu guter Letzt hege und pflege ich meinen Sauerteig (er ist noch namenlos) und backe unser Brot selber.

Das ganz normale Leben halt.

Herzlichst

Deine Natalie